Unsere Rudel- und Göttergeschichten

 

 

Hier sind die Geschichten und Legenden rund um die LW zu finden.

Angefangen mit der Gründungsgeschichte sind unten auch die Göttergeschichten.

 

~ Wie alles anfing...~

 

Die Lightwolves waren schon immer friedliche Wölfe, die Krieg mieden.   

Daher kamen sie meist gut mit den anderen Rudeln aus. Die Lightwolves hatten wie heute auch noch,

das große freie Land das wächst und gedeiht, wie seit  langer Zeit schon.

Doch eines Tages sollte  dieser Einklang mit der Natur zerstört werden. Fremde

Timberwölfe hörten davon, dass dieses große, schöne Gebiet von Schneewölfen regiert wurde.

Ihr Patriotismus zu ihrer eigenen Rasse trieb sie zu Neid. Schneewölfe? Was hatten die

eigentlich hier zu suchen?       

Sie als größtes Rudel hier, vertraten das Recht, als weitverbreiteste Rasse auch das

größte Land zu haben. Sie marschierten in das Land der Harmonie ein.

Es dauerte nicht lange, als Khan, der Anführer der damaligen Timberwölfe auf Taron,

den Anführer der Lightwolves traf. Er verlangte das Revier unter den vorherig

aufgezählten Gründen, so zurecht gelegt, das man sie gelten lassen konnte.

Doch Taron weigerte sich.

Lange hatte er gebraucht, für diese Idylle und wegen diesen Neidern wollte er es nicht verlieren!

Doch das Gesetz war nicht auf seiner Seite. Mehrere Rudel verschworen sich gegen die

ausländischen Wölfe im Gebiet des Lichtes. Ein bitterer Krieg entfachte. Doch wie bekannt,

sind die Schneewölfen den Timberwölfen körperlich im Vorteil und trotz der Übermacht

konnten sie standhalten, weil nur sie die Tücken ihres Reviers kannten. Die Lightwolves

erbaten Frieden, einen Stillstand, brachten Kompromisse und Angebote, nur um diesen

Wahnsinn zu stoppen. Und es schien zu klappen... Doch  in Wirklichkeit, war alles nur

ein hinterhältiger Verrat. Einmal vom Wahnsinn ergriffen, ließ er nicht mehr los- die Lightwolves

erwiesen sich als zu naiv. Sie ließen den Gegenmächten zwei Wochen um das riesenhafte

Gebiet zu durch reisen. Ihre Feinde waren nicht dumm, sie kannten die schönen Steppen

ihrer Widersacher und legten dort mittels ihrer Magie einen gefährlichen Brand. Das Gebiet

der Lightwolves wurde in einer rasenden Geschwindigkeit von Flammen verzehrt und

dessen Bewohner hatten große Mühe es zu löschen. Der Krieg hatte wieder begonnen.

Die abgebrannte Steppe wurde zu einem Schlachtfeld, zu einem Ort der Zerstörung

und des Leidens. Taron, der weise Alphawolf, wusste das es nur einen wirklich

guten Ausweg gab: Den Feinden den Anführer nehmen. Nach einem langen, schmerzvollen

Kampf tötete Taron mit viel Mühe den Alphawolf der verfeindeten Wölfe. Viele Rudelmitglieder

der LW gaben ihr Leben für diesen Mord und ihnen wird heute noch dafür gedankt. 

Die verfeindeten Wölfe kannten die Pläne ihres Herren nicht und waren ängstlich- wohin

wenn die anderen nun doch stärker waren? Der Alphawolf war eben nicht nur ihr stärkster

Wolf im Rudel gewesen, er hatte auch noch alle Kriegspläne erdacht. Einige zornig,

andere verschrocken verschwanden sie und tauchten nie wieder in diesem Gebiet auf,

so dachten man...

 

~ Der Verrat~

 

Zeit verging, das Land erholte sich, begann wieder zu blühen, als die Jahre verstrichen.

Die Söhne und Töchter Khans lebten noch. In einem kümmerlichen Gebiet, das aus

einem einzigen, kalten Nadelwald bestand, irgendwo im Schatten der Berge.

Ein allgemeiner Volkshass dieser Gegenden hatte sich auf die LW gerichtet, denn sie

waren in der Übermittlung des großen Feuerkrieges als rachsüchtige, brutale Monster

 beschrieben worden. Der Alpha, der nach all den Jahren den Platz seines Großvaters

eingenommen hatte, dachte genau so verdorben. Es wurmte ihn furchtbar, dass dieses große,

schöne Revier solch grässlichen Tieren gehörte. Aber es kam ihm gar nicht mehr in den

Sinn das Revier zu erobern, nein, das erwies sich als zu schwierig. Aber dieser Alpha

damals, hatte das schöne Familienleben hier zerstört. Sie kamen nach Hause, ohne Alpha,

ohne Vater... Es war keine schöne Zeit gewesen und er selbst, der Mörder und seine

Komplizen- ja, sie hatten ein schönes Leben in diesem hellen, warmen Ort gehabt und

ein glückliches Rudel geführt... Und das er all dies immer noch hatte, ärgerte ihn mit jedem Tag mehr.

Aber da fiel ihm ein, das die LW schon einmal auf einen Hinterhalt reingefallen sind. Und er

beschloss, die Pläne seines Großvaters Khan zu vollenden, er, Necrar, würde seiner Familie

die letzte Ehre und sich die Gewissheit erweisen! So reiste er heran und strich in den

fremden Gebieten umher, beobachtete und verfolgte das Rudel. Er wurde nicht gesehen,

von keinem der Lightwolves, denn er war feige und verstand sich mit Magie besser als

mit dem körperlichen Kampf. Er wusste, dass er sich den Lightwolves anschließen musste,

nur so konnte er etwas Vertrauen erringen. Also schloss er sich den Lightwolves an, obwohl

Arakia, die treue und kluge Gefährtin Tarons, sofort erkannte, dass man ihm nicht trauen

konnte. Das Land brauchte lange um wieder zu produzieren und sich zu regenerieren und

auch wenn man gerade so noch darin leben konnte, so war es doch nicht so qualitativ wie damals.

Es gab weniger Wasser, eine Dürre begann und Beutetiere waren kaum welche da – eine sehr

schwere Zeit begann. Arakia warnte Taron, Necrar alleine mit den Wehrlosen zu lassen und

schon gar nicht mit auf die Jagd gehen zu lassen. Des Nachts solle er ganz hinten schlafen

und keinem zu nahe kommen. Die anderen Wölfe erkannten Necrar nicht, denn dieser

war ein gekonnter Schauspieler. Er log den anderen Wölfen vor, er wäre wohl nur zur

falschen Zeit am falschen Ort und er bräuchte dringend Unterstützung und er könne

überhaupt nicht verstehen was die Alphawölfe denn bloß gegen ihn hätten. Langsam aber

sicher schaffte er es, fast alle des Rudels auf seine Seite zu ziehen und die Alphawölfe in

den Dreck zu ziehen. Arakia merkte dies und Taron auch, aber sie riet ihm aber ab, Necrar zu

verstoßen. Sie saßen in einer furchtbaren Zwickmühle: Wenn sie Necrar verbannen würden,

würde das Rudel auseinander brechen, die, die Necrars Geschichten glaubten würden mitgehen

und das waren leider nicht wenige. Blieb er aber, würde es weiterhin unbegründete und

erlogene Geschichten über die Alphas zu hören geben. Arakia und Taron ließen Necrar a

lso im Rudel, aber sie spürten dass ihr Rudel sich langsam aber sicher immer mehr von ihnen

abwand. Gerade zu dieser Zeit bekam Arakia eine Tochter. Es war eine kleine, weiße Welpin.

Taron legte viel Wert darauf, dass sie fern von all dem Verrat aufwuchs, wusste aber,

dass sie hier aufwachsen müsste. Aus Angst um ihre einzige Tochter ließen sie die neugierige

Welpin, die den Namen Zelda bekam, nicht mit den anderen Welpen spielen. Doch zu all dem

Elend fanden die Wölfe auch noch keine Beute mehr. Necrar ließ sich dazu sofort wieder

eine Lügengeschichte einfallen. Er behauptete, dass die Alphas in der Nacht alleine auf die Jagd

gehen würden um sich und ihre Tochter zu ernähren, das Rudel aber bekäme nichts ab.

Unmengen würden sie jagen, so Necrar. Das Rudel fing an sich wirklich gegen die Alphas und

deren Tochter zu verschwören. Sie fanden ihr angebliches Verhalten unmöglich und

vor allem waren sie unglaublich neidisch. Die Alphatochter bekam immer genug zu fressen

ab und wuchs zu einer schönen, starken Jungwölfin heran, so sah es aus. Sie öffneten die

Augen vor Necrars Lügen nicht und sahen, was er ihnen sagte. Die Rudelwelpen währenddessen

 hungerten sehr und waren schwach. Jedenfalls behauptete das  Necrar, mit seiner unwölfischen

Art, alles und jeden überzeugen zu können. Doch auch Necrar hatte gesehen wie Zelda

heranwuchs und er beobachtete sie oft... Arakia bemerkte seine Blicke besorgt, aber ihre Tochter

machte öfters alleine Ausflüge zum silbernen See. Zelda spürte den Hass und konnte sich nicht erklären,

warum es so war. Die junge Zelda hatte sich als Ziel gesetzt, das alles anders werden sollte...

 

 

~ Der Mord ~

 

Necrar merkte das Arakia wusste, auf was er es abgesehen hatte. Zornig wartete er den Moment ab,

 an dem alle schliefen um sich dann zu Arakias Schlafplatz zu schleichen können. Das es ein Risiko

war, wusste er. Taron würde wach werden, und Necrar würde vielleicht sogar verjagt werden,

aber Arakia, die Schlauere und damit auch die Gefährlichere der Beiden, wäre schon mal tot.

Und Taron würde verbittert und stur werden und nur noch älter und damit auch schwächer.

Necrars Läufe bebten. Er hatte eine gespannte Haltung angenommen und zitterte. Gieriger

Speichel hatte sich an seinem Maul gebildet, er wollte springen, zerreißen, töten... Der gleiche

Wahnsinn seiner Ahnen ergriff ihn wie in Trance und doch reagierte er unglaublich schnell.

Er sprang hervor und schlug seine Zähne in die Kehle der Wölfin, die gerade geblinzelt hatte.

Sie schrie auf, so laut sie konnte, vor Schmerz, Angst und Schrecken. Doch viel Zeit hatte sie

nicht, mit Vergnügen riss Necrar ihr die gesamte Kehle auf und nahm ihr die Luft und das Leben.

Taron wurde schnell wach. Er sprang auf und fiel Necrar an, wutentbrannt wollte der Alphawolf

den Mörder töten. Das Rudel, nicht fern von dem Geschehen, erwachte, sah Arakias Leiche

und den wilden Kampf zwischen den zwei Wölfen. Taron war deutlich stärker, verstand sich

Necrar doch eher auf die Magie als auf die Muskelkraft. Die Jäger und Krieger des Rudels griffen

ein, doch Taron war wie in Tollwut gepackt und wollte Necrar töten, nur noch töten, ihn beseitigen.

Die junge Wölfin starrte ihren Vater entsetzt an, sie erkannte ihn nicht wieder, fürchtete sich

vor ihm und konnte nicht fassen, das ihre Mutter tot war. Der Alphawolf musste niedergeschlagen werden,

Blut und Speichel säumten sein Maul und sein Fell und niemand war mehr da, um das

unwissende Rudel vor Necrars Illusionen zu retten. Necrar büßte Magie dabei ein, als er

erzählte, wie Taron die Alphawölfin angefallen hatte, log und bog sich die Geschichte zurecht,

sodass er im guten Lichte stand. Zelda starrte einfach nur, bewegte sich nicht, konnte die so

ehrlich scheinenden Wörter des Wolfes nicht ertragen, nicht begreifen. Taron erwachte, zornig,

verzweifelt, lief zu Zelda, wollte sie verteidigen und in Schutz nehmen- diese aber rannte vor

ihm weg, fürchtete sich vor ihrem eigenen Vater. Da verstand selbst Taron, dass er machtlos

war- Necrar hatte gesiegt. Der neue Alphawolf nahm Zelda zu sich „in Schutz“ und Taron

ertrug sein hinterhältiges, schadenfrohes Lächeln nicht, wenn seine Tochter bei ihm Sicherheit suchte.

Doch nach und nach spürte die heranwachsende Polarwölfin, dass Necrar nicht der war,

für den alle ihn hielten. Taron, verstoßener des Rudels wurde hungernd und krank verjagt,

trotz seines Alters, ohne Nahrung, ohne Hilfe. Zelda ertrug all das Leid und Elend nicht, kapselte

sich ab und hatte niemanden mehr. Alle sahen sie auf die Fassade des Alphawolfes,

doch niemals dahinter. Einige Wölfe verließen das Rudel und es wurde kleiner, die Nahrungssuche

 wurde immer schwieriger und dass dieses Land einmal wieder so prächtig werden würde,

hätte keiner gedacht. Zelda wuchs heran und das Land fing langsam an, sich schneller zu regenerieren.

 

~ Der neue Alpha ~

 

Zelda erlernte Magiekampf und körperlichen Kampf zugleich und wurde als eine

gerechte Herrscherin angesehen, denn sie war die rechtmäßige Erbin und trat dieses auch an.

Necrar hatte versucht dies zu verhindern- ohne Erfolg, denn Zelda hatte die Rechte auf ihrer Seite.

So ließ sie ihn zwar Tag und Nacht bewachen, traute ihm aber trotzdem nicht. Necrar hatte es

anfangs nur noch auf Zelda abgesehen und verbreitete keine Lügen mehr. Er wollte selbst

wieder Alphawolf werden, ja- er wollte sich hier wohlfühlen und ein echtes Leben führen,

nicht immer nur in Schatten, Hass und Hinterhalt. Aber schon bald merkte er, dass Zelda zu schlau

für ihn war, sie blockte ab, ließ ihn nicht an sich heran. Er blieb wie immer ungeliebt und

abgeschoben, er verfiel seinem früheren Hass und Härte ... Und beschloss für alles bitter

Rache zu nehmen. Er wusste von ihrer Aufmerksamkeit und wusste, dass er nur die

paar Augenblicke außerhalb des Rudels nutzen konnte. So nutzte er einen kleinen

Moment der Unachtsamkeit, um Zelda anzugreifen. Der Mordversuch schlug fehl, als Zelda

erwachte. Sie kämpften wild und das Rudel erwachte ebenfalls. Zelda wusste, dass sie Necrar

mit Vertreiben oder vielen Wunden nicht für immer verschwinden lassen konnte, aber er war

einfach zu stark- sie konnte ihn nicht töten. Zum Glück war Zelda eine gekonnte Magierin ...

Sie hatte einmal in alten Runen gelesen, in einer alten Steinhöhle hatte sie mit Hilfe ihrer

Weisheitsdrachin geforscht und sie hatten von einem berüchtigten Bannzauber gelesen.

Damals hatte sie gedacht es wären nur Spekulationen, jetzt aber, musste sie es versuchen.

Als Necrar kurz von ihr abließ und zurückwich, nutzte Zelda die Chance und ihr Wissen und

verbannte ihn, in die tiefsten Niederhöllen, wo er Sklavenarbeit für die Erzdämonen verrichten

musste- ein Fluch, der seit vielen Jahren nicht mehr ausgesprochen wurde und Zelda konnte von

Glück reden, dass er nicht sie alle getroffen hatte. Dann wurde alles schwarz... Die junge Wölfin

fiel in eine Art Koma, Dauerschlaf und erwachte nicht mehr. Das Rudel war ratlos, hilflos und

baten die Weisen und Götter um Hilfe. Mit viel Fürsorge und Hilfe schaffte sie es schließlich,

sich von dem Schlag des Energie- und Kraftentzugs wieder zu erholen. Sie hatte sich

vorgenommen, mit neuer Kraft an die Wurzeln des Problems zu gehen und das Rudel zu klären,

jetzt wo das Land wieder anfing wie früher zu blühen und die Tiere zurück kehrten in das

Land der aufgehenden Sonne. Mit viel Geduld, filterte sie die Verräter und Lügner aus dem Rudel,

so dass nur die Treusten blieben. Das Rudel war jetzt sehr klein, doch mit der Zeit wurde es

größer. Und dadurch, dass das Rudel so harmonisch mit Land und Tieren lebte,

fanden immer mehr Reisende ihren Platz hier. So kamen immer mehr Wölfe zum Rudel hinzu

und keiner davon war noch ein Lügner oder ein Verräter.

 

~Höllenhass~

 

Doch Necrar war schon immer ein willensstarker und auch körperlich starker Wolf gewesen

und selbst tief unten überlebte er, trotz seiner Feigheit und Hinterhältigkeit. Harte Arbeiten,

die ihm ewige Wunden und Narben verpassten, musste er verrichten. Leiden bis zum

schlimmsten Wahnsinn, musste er. Die Erzdämonin, der er dienen musste, trug den Namen

’Shaga, Herrin des Höllenfeuers’ , eine grausame Drachin mit einem schwarzen und

goldenen Panzer. Doch Necrars überzeugenden Worte brauchten nur einige Jahre und

viel Stärke und Rachelust, um Shaga zu überzeugen, dass sie das gleiche Ziel hatten:

Rache an den Lightwolves. Die beide hier hinab verbannt hatten. Shaga, kommt aus

dem früherem Zeitalter und über ihr Entstehen weiß man nichts, außer das sie die Magier

der Lightwolves in einem kamikazeähnlichen Angriff hier hinab verbannt hatten und

ihr somit dem wilden Feuer ausgesetzt hatten. Shaga schaffte es die Siegerin über das

Höllenfeuer zu werden und wurde seitdem gefürchtet und als Erzdämonin bezeichnet.

Shaga glaubte ihm, beide wollten hier hinaus und umso mehr Macht, desto besser. Necrar

versprach ihr, alle Dämonen auf ihre Seite zu holen und gemeinsam die magischen Wälle

zu durchbrechen, um die Lightwolves zu vernichten. Doch so ganz ohne Kräfte konnte

er keine Dämonen beeinflussen, so sagte er. Die Drachin machte ihm also ein kleines Geschenk...

Necrar bekam die gleiche Gabe wie Shaga, sein Fell wurde zu lodernden Flammen, die alles

irdische verzehrten. Shaga ließ ihn weiterhin Arbeit verrichten, aber sie wusste nicht, dass es ihn

dank seiner neuen Kräfte eher schulte. So lernte er nach und nach, das Höllenfeuer besser

zu beherrschen als Shaga selbst und er übernahm die Oberhand. Doch schon bald bemerkte er,

dass das nicht länger gehen würde, da sie sich gegen ihn auflehnte und Shaga war nicht schwach.

Er brauchte lange und studierte Tag und Nacht in Runen, bis er einen Zauber fand, mit dem

er Shagas Auflehnen vernichten konnte. Mit diesem mächtigen Zauber nahm er ihr alle Erinnerungen.

Sie wurde zu seiner willenlosen Drachensklavin. Seitdem wird Necrar als ein vernarbter,

übernatürlich großer Wolf mit Flammenfell, auf einer schwarzgoldenen Drachin, dargestellt.

 

Unsere Einstellung zu den Menschen

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Es waren glückliche Zeiten für die Wölfe in den menschenfreien Gebieten.

Viele Wölfe fürchteten die Menschen, einige verspürten Hass und manche wollte Rache.

Die Menschen ahnten von all diesem gar nichts. Viele der Wolfrudel gibt es schon sehr,

sehr lange. Sie haben den Anfang der Menschen gesehen und viele hatten sich

entschlossen auch das Ende zu sehen und dabei zu helfen, das es bald enden wird...

Auch heute noch ist dass das Ziel einiger Wolfrudel.

Die Lightwolves haben eine andere Einstellung.

Sie kennen die Menschen nicht anders und haben sie nie früher, zu Anbeginn deren Zeit, gekannt.

So verspüren sie keinen direkten Hass zu ihnen und haben beschlossen, einfach möglichst

weit weg von ihnen zu leben. Wenn die Menschen jedoch eines Tages sich entscheiden

auch dieses Land zu betreten, so werden auch die Lightwolves zu härteren Mitteln greifen.

 

 

Die Unterteilung der Lichter

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Silica hatte eine Tochter und zwei Söhne zur Welt gebracht. Sie lebten bei dem

Volk der Himmelswölfe und wuchsen prächtig zu jungen Wölfen heran. Die Jüngste von den

drei war Fírnja, deren Fellfarbe die gleiche war, wie die Farbe strahlendweißer Wolken.

Der Zweitjüngste war Kajon, der im Gegensatz zu seiner kleinen Schwester nachtschwarz

wie der Himmel bei Mitternacht war. Der Älteste von den Geschwistern war Shogun.

Er war durch und durch dunkelgrau wie eine Gewitterwolke. Die Farben der Wölfe 

beschreiben den Charakter: Fírnja war sanft und vorsichtig und sie bewegte sich als würde

sie schweben können. Kajon war unergründlich und verschlossen, jedoch äußerst geschickt

und schnell. Shogun war temperamentvoll und wurde schnell erzürnt, er war ein perfekter

Kämpfer und wurde mit Respekt angesehen. Als die drei erwachsen wurden, hatten sie

alle das gleiche Ziel: Herrschen zu dürfen. Nicht weil sie machtsüchtig oder dergleichen waren.

Aber was bringt schon ein Halbgott nichtstuend unter den Himmelswölfen?

Sie wünschten sich Licht zu beherrschen, auch wie ihr Vater als großer stolzer Gott der

Wölfe da zu stehen. Also taten sie sich zusammen um mit ihrem Vater zu reden. Sie fragten

ihn über welches Licht er herrsche. Carras erklärte ihnen dass er über das riesige,

lebenswichtige Sonnenlicht herrsche. Und Silica über das Licht des Mondes und der Sterne.

Dann erklärte er, dass es aber weitaus noch mehr Licht gäbe. Da wäre noch das sanfte 

Licht des Regenbogens das in vielen Farben scheint und ein Zeichen des Frieden unter 

den Wölfen ist. Dann das helle Polarlicht, das den Wölfen Hoffnung und Sicherheit gibt.

Es scheint im hohen Norden und weist hilflosen Wanderern den Weg zum Reich der Sonne.

Und dann wäre da noch etwas sehr Wichtiges: Der Wechsel der Lichter. Nacht und Tag,

die richtige Reihenfolge und wann das Regenbogenlicht auftritt und wann das Polarlicht erscheint.

All dies sind schwere und wichtige Aufgaben von Lightwolf, denn ohne diese Lichter

wissen die Wölfe nicht welche Lage herrscht, im Götterhimmel so wie auf Erden.

Die Götterkinder hatten ihrem Vater aufmerksam gelauscht und erzählten ihm, dass sie ein

Teil seiner Herrschaft wollen. Carras erklärte, das alle Aufgaben viel Verantwortung bedeuteten

und man dürfe keine Fehler machen. Trotzdem ließen die jungen Wölfe nicht locker.

Schließlich stimmte Lightwolf zu und teilte jedem passende Aufgaben zu:

 

Fírnja, die weiße Wölfin bekam das Regenbogenlicht des Friedens zugeteilt und nach Kriegszeit würden

sie Fírnja um langen Frieden bitten. Und sie würde das Licht des Regenbogens zeigen und den

Wölfen die Zustimmung und neue Liebe zu erweisen.

 

Kajon, der nachtschwarze Wolf bekam das Polarlicht zugeteilt, damit er

den Wölfen bei der schwierigen Wanderung in den Norden Hoffnung und

Sicherheit gibt und ihnen die richtigen Wege weist.

 

Und dann noch Shogun, der tiefgraue Wolfskrieger.

Er bekam die schwierigste Aufgabe: Er muss dafür sorgen, das alle Lichter zur

richtigen Zeit einsetzen.

 

So hat Carras seine Macht, das Licht, unterteilt.

 

 

~ Die Entstehung der Sonne, der Sterne

und des Mondes~

 

Das Chaos herrschte und die Götter schafften das Leben. Doch sie merkten bald, dass

das Leben Licht und Wärme brauchte. Sie wussten auch, dass es Ruhe und Schlaf brauchte.

Also beschlossen sie, den Tag in zwei Phasen ein zu teilen, und an einer solle man schlafen

können. Das Licht war hell und zum schlafen, so dachten die Götter, braucht man Dunkelheit.

Also legten sie fest: Jede der zwei Phasen solle zwölf Stunden lang dauern und die eine hell

und die andere dunkel sein. Nun brauchten sie erst mal einen großen Lichtspender.

Sie überlegten nicht lange. Lightwolf erstellte einen Planeten, in dem ein Teil seines Lichtes und seines Temperamentes in Feuer gefangen ist: Die Sonne.

Sie spendete genug Licht und Wärme für die Erde. Einen Tag lang beobachteten die Götter

tatenlos die Erde, wie sie sich drehte und jede ihrer Seiten etwas Wärme und Licht ab bekam.

Doch dann fiel ihnen auf: In den zwölf Stunden in den es dunkel war, war es ja wirklich

tiefenschwarz. Aber was ist mit den Wesen die auch in der dunkleren Phase wachen?

Silica, die gütige Sternengöttin, beschloss, einen Planeten mit mattem Licht zu spenden.

Doch nicht immer solle es in der Dunkelheit ein volles Licht geben, entschieden sie. Aber dann

wäre es immer noch zu dunkel! Also entschieden sie sich einen zweiten, größeren Planeten zu

erschaffen der auch Licht spendete. Beide Planeten sollten ab und zu nehmen. Silica erstellte 

sie nicht aus dem üblichen Planetengestein. Sie nahm die pure Kraft des Lichtes auf die

Hand und umwob sie sorgfältig mit ein paar Strähnen ihres goldenen Haar.

Nun war es ein mattgolden schimmernder, kleiner Planet. Aber er war immer noch zu klein,

und zu hell. Also beschloss sie, ihn noch weiter zu umweben. Aber diesmal nicht mit Haar

oder Stein, diesmal verwendete sie Silber. Sie umschloss die goldene Kugel mit Silber.

Das Licht war nun noch matter und freudig taufte sie diesen Planeten auf den Namen: Mond.

Dies heißt auf der alten Sprache der Wölfe "Hoffnung". Sie wollte, dass jeder Wolf, der dort

unten einmal leben wird, sich an sie und den Mond wenden kann um zu bitten und zu danken.

Dann erstellte sie den zweiten Planeten, genau so, wie den anderen auch. Doch da passierte etwas Unvorgesehenes. Der neue Planet fiel ihr aus den Händen und stieß an anderen Planetstein.

Der neue Planet zersplitterte in tausende, kleine Einzelteilchen und jedes von ihnen hatte ein

bisschen des Lichtes in sich. Silica war so enttäuscht dass sie weinte, und ihre glitzernden

Tränen flossen über die Splitter. Da fingen diese an zu funkeln und zu blinken. Und dann

kam Silica doch noch eine Idee alles zum Guten zu wenden. Sie sammelte die tausend Splitter

auf und verteilte sie überall. Von der Erde aus kann man sie nun, wenn die Wolken beiseite

sind, immer schön und klar funkeln sehen. Silica gab ihnen den Namen Sterne.

Denn das heißt wiederum "Tränen" auf der alten Sprache der Wölfe.

 

 

All is © by Zelda!

 

 

 







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